Praxisforschungsnetzwerk NutriNet

NutriNet: Kompetenz- und Praxisforschungsnetzwerk zum Nährstoffmanagement

Im Rahmen des bundesweiten Projekts NutriNet legen 60 Betriebe im Zeitraum von 2019 bis 2027 teils mehrjährige Versuche rund um das Thema Nährstoffmanagement im ökologischen Landbau an und entwickeln die Versuchsfragen weiter.  Dabei werden in teils mehrjährigen Feldversuchen bewährte Nährstoffmanagementstrategien identifiziert, analysiert und durch wirkungsvolle Maßnahmen ergänzt. Ein zentraler Fokus liegt auch auf der Anwendung der gesetzlichen Vorgaben zur Düngeverordnung.

Forschung auf Praxisbetrieben

Die teilnehmenden Betriebe sind auf sechs Regionen verteilt und repräsentieren eine breite Vielfalt – von viehlosen Betrieben bis hin zu Höfen mit eigener Tierhaltung. Diese Vielfalt ermöglicht es, die unterschiedlichen Herausforderungen und Anforderungen an die Nährstoffversorgung umfassend zu erforschen. Jede Region wird von einer erfahrenen Regio-Beraterin oder einem Regio-Berater betreut, die den Betrieben bei allen Fragen zur Seite stehen.

Naturland koordiniert das Netzwerk in Bayern und konzentriert sich dabei auf viehschwache und viehlose Betriebe. Zudem entwickelt Naturland Kriterien und Strategien für ein nachhaltiges Nährstoffmanagement.

Starke Partner

Das Projekt wird durch ein starkes Verbundnetzwerk unterstützt: Bioland, Demeter, die Landwirtschaftskammer NRW, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN), das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und die Universität Kassel.

Besonderes Engagement zeigt Victoria Altvater, Regio-Beraterin bei Naturland. Sie entwickelt praxisorientierte Kriterien für das Projekt und unterstützt die Betriebe mit ihrem Fachwissen.

Besuchen Sie die offizielle Projektwebsite: https://www.nutrinet.agrarpraxisforschung.de

Versuchsfläche mit verschiedenen Traktoren im Einsatz zu Beginn des Feldtags

Feldtag im Rahmen des Demonetzwerks NutriNet: Verschiedenen Bodenbearbeitungsgeräte stellen sich der Herausforderung des Umbruchs von Luzernekleegras. Die Versuchsfläche zu Beginn der Veranstaltung.

Versuchsfläche nach dem Einsatz verschiedener Bodenbearbeitungsgeräte

Die Versuchsfläche am Ende der Veranstaltung mit den unterschiedlichen Ergebnissen der verschiedenen Geräte.


Logo Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau.

© Bild Header: Franz Hobmeier, Naturland Beratung

Beratung
für Naturland

Geschäftsstelle Hohenkammer
Eichethof 1
85411 Hohenkammer
Tel. 08137/6372-900
Fax 08137/6372-919
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.